Alternative Wohnformen

Alten-Wohngemeinschaft

1994 rief der Verein Freie Altenarbeit Göttingen (FAG)  die erste Alten-Wohngemeinschaft in Südniedersachsen ins Leben, für die sie auch die Trägerschaft übernahm. Eva Meurer und Dr. Brigitte Richter waren neben anderen Mitgliedern der FAG von der ersten Stunde an mit großem Engagement dabei.

 

Das selbstorganisierte Wohnprojekt ermöglicht ein eigenständiges Leben in einer von elf Wohneinheiten der eigens dafür umgebauten Jugendstilvilla 'Am Goldgraben 14'. Zugleich bildet die Gemeinschaft ein zentrales Element: Jede/r BewohnerIn ist mit einer festen Aufgabe rund um das Haus beauftragt und übernimmt die Patenschaft für eine/n BewohnerIn, um eine gegenseitige Unterstützung in täglichen Dingen, besonders im Krankheitsfall, zu gewährleisten.

Das Göttinger Projekt wurde in den Medien bundesweit viel beachtet und dient heute zahlreichen Initiativen als Vorbild für ihre Vorhaben.

 

Die Eva Meurer Stiftung unterstützt  seit ihrer Gründung - in enger Kooperation mit der FAG - die Belange und den Erhalt der 'WG Am Goldgraben'.

 

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Die Entwicklung eines Pflegekonzepts für die BewohnerInnen, um ihnen das Verbleiben in den eigenen vier Wänden auch im Falle eines Pflegebedarfs zu ermöglichen.
  • Hilfen im Alltag, wie die Finanzierung eines befestigten Weges um das Haus herum, der einen barrierefreien Zugang zum Garten ermöglicht.
  • Für die einkommensschwachen BewohnerInnen der Göttinger Alten-WG wurde ein Mietfond zur Unterstützung initiiert und gemeinsam mit der FAG eingerichtet.

 

Es kommt nicht darauf an, wie ALT man wird, sondern WIE man alt wird. 

(Werner Mitsch)

Weitere Informationen zum Download über die Eva Meurer Stiftung zur Förderung neuer Lebensformen im Alter und ihre Projekte.

 

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